Bike- und Fahrrad-Tuning: Für Einsteiger einfach erklärt

Wer leidenschaftlich gerne Rad fährt, wird sicherlich schon häufiger darüber nachgedacht haben, an seinem Bike oder Fahrrad etwas zu verändern, damit es besser läuft oder einen ganz individuellen Look bekommt. Ideen kann man sich im Internet genug holen und erfreulicherweise braucht man nicht erst mit 25 Freespins ohne Einzahlung den Jackpot geknackt zu haben, um sich ein Tuning leisten zu können. Falls man sich noch nicht mit den Möglichkeiten der Optimierung beschäftigt hat, sondern vielleicht nur mit dem Einfluss des Glücksspiels auf Video Games, wird man hier eine kleine Anleitung finden, was alles möglich ist und worauf zu achten ist.

Leichter und schneller dank Tuning

Bei Rädern ist häufig das Eigengewicht ein Punkt, den die Nutzer gerne verändern möchten. Durch ein leichteres Gewicht wird das Anfahren einfacher und auch Steigungen sind dann leichter zu bewältigen. Wer generell auf Tempo fährt, sollte sich sowieso darum bemühen, sein Rad möglichst leicht zu gestalten. Um diesen Bereich zu tunen, kann man sich vor allem mit Laufrädern, Antrieb, Kurbel und Cockpit beschäftigen. Manche Modelle haben hier nicht die idealsten Teile verarbeitet, wenn es um ein möglichst leichtes Rad gehen soll.

Auch bei der Wahl der Reifen sollte man genauer hinsehen und auf die Qualität sowie das Gewicht achten. Entscheidet man sich für Naben aus Aluminium oder Naben samt Speichen aus Carbon, wird man das Gewicht ebenfalls verringern können. Aus Carbon gibt es auch andere Teile, die man austauschen kann. Das sind zum Beispiel der Lenker und die Sattelstütze. Inzwischen sind auch Sättel aus Carbon sehr gut entwickelt und zu empfehlen.

Der Look unterstreicht die Individualität

Mit einem gelungenen optischen Tuning kann man sein Rad zu einem echten Unikat machen. Dafür gibt es im Zubehörhandel eine große Auswahl an allen möglichen Farben und Designs. Beliebt sind hier zum Beispiel individuelle Mudguards und natürlich Sticker in vielen Varianten. Farbige Highlights wirken auch besonders gut, wenn sie am Lenker, Vorbau und am Sattel erscheinen.

Außerdem gibt es farblich gestaltete Schnellspanner, Leichtbau-Steckachsen, Schrauben, Ventile, Kappen sowie Schaltröllchen. Vergessen sollte man dabei auch nicht die Pedale und die Griffe am Lenker. Auch hier kann man individuelle bunte Akzente setzen. Hier kann man seinem eigenen Geschmack freien Lauf lassen. Sicherlich bietet der umfangreiche Zubehörhandel für jeden Stil passende Teile, die das Rad unverwechselbar machen.

Die Technik tunen

Natürlich kann man mit den richtigen Teilen auch die Technik am Rad verfeinern. Beim Mountainbike sind zum Beispiel der Hinterbaudämpfer sowie die Federgabel entscheidend, um die Leistung zu erhöhen.

Generell sollte man aber zuerst darauf achten, ob der Druck und die Federhärte auch den Vorgaben des Herstellers entsprechen. Meist lässt sich durch Korrekturen an diesen Bereichen schon das Fahrverhalten verbessern. Weitere Umgestaltungen kann man bei einer luftgefederten Gabel problemlos selber durchführen. Dafür gibt es sogenannte Volumen-Spacer, Volumen-Kartuschen oder Federeinheiten. Darüber kann das Luftkammervolumen vergrößert werden und gleichzeitig dafür gesorgt werden, dass sich die Reibung verringert. Bei einem Stahlfeder-Dämpfer kann eine Verbesserung über eine leichtere Tuning-Stahlfeder erreicht werden. Für ein noch geschmeidigeres Fahrwerk können zusätzlich Gabeldichtungen verbaut werden.

Eine bessere elektronische Schaltung kann sich sowohl für ein Mountainbike als auch für ein Rennrad lohnen. Damit lässt es sich sehr viel genauer schalten, was die Geschwindigkeit verbessert. Während diese Technik früher nur im Rennradsport zu finden war, kann inzwischen jeder davon profitieren und eine elektronisch angesteuerte Fahrradkettenschaltung nutzen.

Natürlich muss dazu gesagt werden, dass es sich bei diesem Tuning durchaus um ein Teil mit einem höheren Preis handelt. Allerdings ist es auch sehr effizient und daher wahrscheinlich auch so beliebt. Bei dieser Technik arbeiten kraftvolle Servomotoren zusammen mit mikroelektronischen Steuerelementen und Sensoren. Die Übertragung der Signale erfolgt entweder über Kabel, die intern verlegt werden, oder aber über Funk, so dass keine Kabel benötigt werden, was der Optik sicherlich gut tut. Die Akkus sind leistungsfähig und werden meist an der Schaltung oder in der Sattelstütze untergebracht. Beim Gangwechsel muss man sich nicht umstellen, denn der erfolgt wie gehabt.

Je nach Modell gibt es auch noch die Möglichkeit, weitere Module anzubauen, was für manche Sportler wichtig beim Training sein kann. Außerdem kann die Schaltung auch über eine App eingestellt werden, so dass man ganz individuell festlegen kann, wie geschaltet werden soll.

Fazit

Nicht nur beim Autotuning, sondern auch beim Tuning von Bikes und Fahrrädern gibt es inzwischen eine Vielzahl an Möglichkeiten. Erfreulicherweise sind darunter auch einige preisgünstige Tuningteile, so dass man sich sein individuelles Rad auch mit einem kleineren Budget zusammenstellen kann. Mit etwas handwerklichem Geschick kann man diese Arbeiten auch problemlos selber durchführen und muss keine Werkstattkosten einplanen. Ein besonderes Werkzeug ist dafür auch nicht nötig. Wer jetzt Lust und Interesse am Tuning bekommen hat, kann sich online informieren und viele Ideen holen, wie man das Rad individuell optimieren kann.

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