Cargobikes- Der große Überblick

Immer mehr Menschen bevorzugen die Fahrt mit dem Fahrrad gegenüber dem PKW. Es gilt nicht nur als ressourcenschonend, es fördert auch die eigene Gesundheit, denn das Radfahren hält fit. Wer bislang dachte, er benötigt das eigene Auto zumindest zum Transport von Einkäufen, liegt falsch, denn das Cargobike zeigt, wie es anders gehen kann. Emissionsfreundlich, da kein Abgas produzierend und flexibel im Einsatz bietet diese Radform die beste Grundlage für den Wochenendeinkauf. Es ist mit ihm sogar möglich, selbst schwere Getränkekisten bequem von A nach B zu fahren. Somit wird in den heutigen Zeiten auch der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit unterstützt. Wenn du eher an einem kleineren Fahrrad interessiert bist kannst du gerne unsere Beiträge über E-Bikes unter 1000 Euro und E-Bikes unter 2000 Euro ansehen.

Was ist ein Cargobike

Cargobike mit Regenschutz
Cargobike mit Regenschutz

Früher war das Cargobike auch unter der Bezeichnung Lastenfahrrad bekannt. Auf dem Markt existieren unterschiedliche Ausführungen, die alle einem ähnlichen Prinzip folgen. Ein Fahrrad dient stets als Basis für die Konstruktion. Zudem sorgt ein Behältnis, angebracht am Rad für den einfachen Transport von Gegenständen. Dieser Stauraum kann sich vorne oder hinten am Rad befinden. Viele Räder haben ihn vorne integriert, da somit die Steuerung einfacher ausfällt und die Gegenstände stets im Blick bleiben.

Dabei ist die Transport-Lösung weniger zusätzlich am Fahrrad befestigt, sondern in die Bauweise integriert. Dadurch ergeben sich Verlängerungen im Design, wie ein weiter vorne angebrachtes Vorderrad oder ein verbreiteter Rahmen. Lastenräder können als Beispiel mit einem offenen Kasten versehen sein. In diesem, ähnlich wie bei einem Bollerwagen, legen Anwender die benötigten Gegenstände und sichern sie möglicherweise separat vor einem Herausfallen. Andere Konstruktionen wiederum besitzen eine Art Dach aus Stoff. Es soll nicht nur innenliegende Objekte, sondern auch Passagiere vor Wettereinwirkungen schützen. Viele Nutzer transportieren in diesem Behältnis ihre Kinder oder Haustiere. Aktuell ist das Elektro-Lastenfahrrad sehr beliebt, denn durch diesen Antrieb wird es noch einfacher, das Fahrrad an den gewünschten Zielort zu bewegen.

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Meist günstiger als das E-Lastenrad

Das Elektro-Lastenfahrrad erweist sich dabei als etwas teurer, als dies bei einem herkömmlichen Cargobike ohne Akku der Fall wäre. Vor allem an Steigungen liefert es jedoch Vorteile. Ebenfalls punkten Nutzer mit ihm an heißen Sonnentagen oder bei Gegenwind. Es existieren Lastenräder, die mit einem Gestell als Aufbau am Lenker versehen sind, mit denen zwar kleine, aber dafür schwere Objekte einfacher zu transportieren sind. Andere Grundformen stammen beispielsweise aus Schweden oder Dänemark und sind dort bereits seit Jahrzehnten erfolgreich im Einsatz. Das Long John Cargobike bietet eine großzügige Ladefläche im vorderen Bereich und erlaubt dennoch eine benutzerfreundliche Bewegung und Steuerung des Rads. Bis zum heutigen Tag sind Long John-Modelle in Gebrauch und erfreuen sich auch hierzulande einer wachsenden Beliebtheit. Begehrt und populär sind sie auch in Holland, denn dort prägen sie das Stadtbild in vielen Städten mit engen Gassen, wie etwa Amsterdam.

Viele Namen

Eine andere Bezeichnung für solche Fahrräder ist der Begriff Vorderlader, denn ihr Stauraum befindet sich immer an der Vorderseite. Transportboxen sind entweder bereits je nach Modell separat aufzusetzen oder schon vorhanden. Auch Longtails sind eine bewährte Form der Cargobikes. Dabei wird der Stauraum vor allem nach hinten verteilt. Ladeflächen befinden sich meistens in der Gegend der hinteren Räder. Zudem kommen Satteltaschen zum Einsatz, die noch mehr Stauraum ermöglichen. Weniger häufig genutzt und eher veraltet sind Lasten-Dreiräder, die jedoch mit ihren drei verfügbaren Rädern mehr Stabilität gewährleisten, dafür aber auch Einbußen in Sachen Flexibilität beim Fahrverhalten hinnehmen müssen.

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Vor- und Nachteile von einem Cargobike

Cargobike mit zweitem Sitz
Cargobike mit zweitem Sitz

Wer schnell und sicher von A nach B reisen will und nicht auf den öffentlichen Nahverkehr setzen will, für den ist das Fahrrad immer die beste Wahl. Wenn noch gleichzeitig schwere oder unhandliche Gegenstände zu transportieren sind, bietet das Cargobike die beste Lösung. Zunächst einmal müssen Nutzer keinen schweren Rucksack tragen und auch das Balancieren von Einkaufstüten auf dem Fahrrad in der Hand entfällt völlig. Außerdem lässt sich nun noch mehr Gewicht auf dem Rad transportieren. Selbst schwere Gegenstände, wie Getränkekisten, sind in einem Cargobike sicher unterzubringen.

Ohne Führerschein mit dem Cargobike unterwegs

Gleichzeitig besitzt das Rad eine gute Grundlage für all jene, die keinen Führerschein besitzen, denn als Fahrrad wird dieser nicht benötigt. Flexibel fahren Anwender mit dem Rad durch vollgestopfte Straßen, während andere Menschen im Stau stehen. Selbst die unpünktliche Bahn oder der verpasste Bus sind mit dem Cargobike ein Relikt der Vergangenheit. Das Steuern des Bikes fällt einfacher aus als bei einem herkömmlichen Rad, dass schwer beladen wurden. Unterstützt durch einen Elektroantrieb bietet das Fahrrad sogar Vorteile an Orten mit Steigungen. Frontlader bieten sich zudem ideal für den Transport von Kindern oder Hunden an, wenn entsprechende Sicherheitsvorrichtungen vorhanden sind. Ausgerüstet mit Regendach oder Sonnendeck, freuen sich Passagiere über eine angenehme Fahrt. Ökonomisch ist das Cargobike besonders sinnvoll, denn es verbraucht keinen Treibstoff und schadet somit nicht der Umwelt. Da es keine Emissionen fördert, können Verbraucher es vollkommen unbedenklich verwenden und gleichzeitig ihre eigene Fitness fördern.

Vorteile des Cargobikes im Überblick:

  • Keine schweren Taschen mehr am Körper
  • Umweltfreundlich, da es keinerlei Emissionen fördert
  • Selbst große Gegenstände, wie Getränkekisten, lassen sich einfach transportieren
  • Es wird kein Führerschein benötigt
  • Unterstützt die Fitness
  • E-Antrieb unterstützt den Fahrer zusätzlich
  • Einfache Steuerung
  • Auch Transport von Kindern und Hunden möglich
  • Mehr Flexibilität im Straßenverkehr

Das Cargobike besitzt kaum gravierende Nachteile und dafür mehr Vorteile, die für einen Einsatz des Fahrrads sprechen. Vor allem in Häusern oder an Wohnorten mit wenig Platz kann seine Aufstellung etwas schwerer ausfallen als bei einem herkömmlichen Fahrrad. Wer keinen Stellplatz und eine kleine Wohnung hat, ärgert sich womöglich über die Größe, freut sich hinterher aber über die vielen Vorzüge, die auf diese Weise wohl kein anderes Rad bietet. Wenn das Cargobike mit auf Reisen gehen soll, raten Experten zu einem größeren Auto. Es lässt sich nicht einfach wie reguläre Räder an Fahrradträgern befestigen. Zudem kosten Cargobikes etwas mehr Geld als einfache Fahrradanhänger.

Nachteile des Cargobikes im Überblick:

  • Fällt größer aus als normale Fahrräder
  • Auf Reisen benötigt es viel Platz im Auto
  • Kosten etwas mehr als normale Fahrradanhänger

Kann ich mein Cargobike überall abstellen?

Nicht nur Fahrräder, sondern auch Cargobikes müssen eigentlich nach geltendem deutschen Recht am Fahrbandrand abgestellt werden. Dies sieht das Gesetz nach § 12 Abs. 4 StVO vor. Wenn das Rad aber keine Passanten behindert, darf es auch auf dem Gehweg abgestellt werden. Hier gilt es tatsächlich darauf zu achten, in welchen Straßen das Lastenrad stehen soll. Wenn das Cargobike in einer kleinen Gasse parkt und dort den Weg versperrt, kann es durchaus zu Problemen mit Anwohnern kommen. Auch am eigenen Wohnort sollte der mögliche Platz genau einkalkuliert werden.

Nicht gerne gesehen ist das Abstellen von Fahrrädern im Treppenhäusern, Cargobikes nehmen hierbei noch mehr Platz ein. Vorteilhaft ist hingegen ein Abstellplatz im Keller, in dem das Rad gleichzeitig vor Einflüssen des Wetters, wie Regen und Sonneneinstrahlung geschützt ist. Glücklich sind all jene, die einen speziellen Abstellschuppen besitzen oder an einem Ort leben, wo großzügig Platz für das Abstellen von Fahrrädern aller Art eingeplant wurde.

Gibt es nicht elektrische Cargobikes?

Die meisten Cargobikes sind elektrisch
Die meisten Cargobikes sind elektrisch

Im Handel sind aktuell besonders elektrische Cargobikes populär, denn sie unterstützen den Fahrer bei der Bewegung des Gefährtes. Prinzipiell gelten sie aber als neue Erscheinung, denn E-Cargobikes existieren erst seit wenigen Jahren. Das klassische Model vertraut noch auf die reine Muskelkraft des Anwenders. Es kann besonders dann von Vorteil sein, wenn kein Strom verbraucht werden soll oder sich keine Aufladeoption in der Nähe befindet. Das Prinzip herkömmlicher Lastenräder ist das Gleiche wie bei E-Cargobikes. Lediglich der Antrieb durch die elektrische Unterstützung ist ein Unterschied.

Wer in einem Gebiet mit Steigungen wohnt, für den kann sich solch ein E-Bike durchaus lohnen. Auch wenn schwere Lasten zu transportieren sind, freuen sich manche Fahrer über die elektrische Zusatzfunktion. Verbraucher sollten aber beachten, dass E-Bikes teurer sind als reguläre Räder. Es gilt daher im Vorfeld genau zu überlegen, ob ein solches E-Cargobike tatsächlich in das eigene Budget passt oder ob ein herkömmliches Lastenrad nicht die bessere, da günstigere Wahl ist. Vielfach sind diese Cargobikes auch gebraucht erhältlich und besitzen eine lange Lebensdauer, sodass selbst alte Modelle infrage kommen.

Vorstellung der bekanntesten Hersteller

Riese und Müller ist ein bekannter, deutscher Hersteller von Cargobikes. Die Lastenräder aus der Produktion der Firma setzen vor allem auf eine hohe Qualität. Zudem bestechen die einzelnen Modelle aufgrund ihrer innovativen Bestandteile und ihrem einzigartigen Design, was sich somit kaum nirgendwo sonst ein zweites Mal finden lässt. Als eCargo-Bikes bietet Riese und Müller seine Räder erfolgreich an, doch sie sind in jedem Fall nichts für den kleinen Geldbeutel. Zwischen durchschnittlich knapp fünf bis 10.000 Euro können die Fahrräder bei Riese und Müller kosten.

Seit über 30 Jahren bietet hingegen der Hersteller Christiania Bike seine Lastenräder an. Sie kosten deutlich weniger als die Räder von Riese und Müller und sind bereits ab knapp 1500 Euro erhältlich. Nur bei elektrischen Versionen müssen Verbraucher mehr Geld auf den Tisch legen. Christiania Bike setzt auf schlichtes Design und stattdessen auf mehr Funktionalität im Alltag. Die Räder der Firma passen insbesondere zu Menschen, die in Großstädten wohnen und eine solide Methode suchen, ihre Einkäufe oder Kinder zu befördern.

Bullit, so heißen die ungewöhnlich wirkenden Lastenräder von Larry vs. Harry, die ebenfalls seit Jahren bekannt sind. Einsteigermodelle sind für knapp 300 Euro erhältlich, wahlweise in den passenden Lieblingsfarben. Ein Cargobike der Firma Larry vs. Harry ist vor allem besonders robust konstruiert und lässt sich flexibel mit Transportboxen ausstatten.

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