Wie macht man sich als Fahrradkurierdienst selbstständig?

Ein Job als Fahrradkurier bringt viele Vorteile mit sich. Vor allem im Sommer und Frühling bei gutem Wetter ist es herrlich, durch die Stadt oder auch durch ländliche Gebiete mit dem Rad zu fahren, um Produkte und Mahlzeiten auszuliefern. Außerdem ist die Arbeit als Fahrradkurierdienst ideal für die eigene Fitness und Ausdauer.

Allerdings müssen Sie als Fahrradkurier oft lange Strecken zurücklegen, weshalb Sie körperlich fit genug sein sollten, um diesen Job langfristig auszuüben. Es ist nicht unüblich, dass ein Kurier etwa 10 bis 50 km täglich auf dem Rad sitzt und auch auf viel befahrenen Straßen und durch viel Verkehr fahren muss.

Wo können Fahrradkuriere arbeiten?

Es gibt immer mehr Anbieter, die nach Fahrradkurieren suchen. Dazu gehört zum Beispiel Uber Eats, der Lieferdienst von Uber, bei dem Kuriere Speisen von verschiedenen Restaurants abholen und direkt an Kunden liefern. Natürlich gibt es auch Restaurants und zahlreiche andere Lieferservices wie Deliveroo und Lieferando, für die Fahrradkuriere gesucht werden.

Marketing

Als Nächstes sollten Sie mit der Vermarktung Ihres neuen Kurierdienstes beginnen. Als selbstständiger Fahrradkurier brauchen Sie einige Marketingmaterialien, mit denen Sie Kunden und Unternehmen erreichen können. Flyer sind das ideale Werbemittel, um diese an umliegende Restaurants zu verteilen.

Hierbei ist es wichtig, den Flyern ein professionelles Aussehen zu verleihen, zum Beispiel können Logo-Hersteller kostenlos ein Logo entwickeln, das dann auf den Flyer gedruckt werden kann. Natürlich kann es auch für die eigene Unternehmenswebsite verwendet werden. In jedem Fall ist es am besten, die Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Um Kunden zu gewinnen, suchen Sie einfach lokale Unternehmen in Ihrer Nähe auf oder vereinbaren Sie einen Termin mit ihnen.

Der Zielmarkt

Der erste Schritt zur Gründung eines eigenen Fahrradkurierdienstes besteht darin, ausführlich zu planen. Bei einer Analyse des Marktes und der Konkurrenz kann zunächst festgestellt werden, wie viel Konkurrenz sich in der Nähe befindet und ob der eigene Standort für die Lieferung geeignet ist.

Befindet man sich zum Beispiel in der Nähe von Bürogebäuden und Restaurants, ist dies eine ideale Lage, um sich als Kurier mit dem Rad selbstständig zu machen. Möchte man lieber für ein Unternehmen arbeiten, ist die Lage in der Nähe von Lieferdiensten natürlich von Vorteil. Es gibt daneben auch die Möglichkeit, ein E-Bike für die Lieferung zu verwenden. Das ist schneller und kostet weniger Anstrengung. Es gibt sehr gute Elektro-Lastenräder, mit denen es leicht ist, Pakete und Speisen zu transportieren. Worauf es beim Kauf eines E-Bikes ankommt, erklären wir Ihnen in diesem Artikel auf Bike2b.de.

Fazit

 

Zum Glück gibt es genug Bedarf an Lieferdiensten und Unternehmen, die einen schnellen, zuverlässigen und lokalen Lieferservice benötigen. Für die Gründung eines Kurierdienstes ist aber zum Glück nicht viel nötig. Die meisten Marketingunterlagen können einfach online erstellt und anschließend ausgedruckt werden. Sofern es genug Bedarf in der näheren Umgebung gibt, sollte einem Job als Fahrradkurier nichts mehr im Weg stehen!

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